Instagram hatte bereits 2021 angekündigt, dass man irgendwann die Ende-zu-Ende Verschlüsselung für Privatchats einführen werde. Diese Funktion steht nun einigen Nutzern zur Verfügung und wird bald für alle verfügbar sein. Die Ende-zu-Ende Verschlüsselung stellt sicher, dass nur der Absender und der Empfänger eine Nachricht lesen können. Auch Instagram selbst hat keinen Zugriff auf die Nachrichten. Mit dieser Funktion möchte Instagram seinen Nutzern ein höheres Maß an Privatsphäre bieten.
Die Funktion ist mir in der Version 282.0.0.22.119 aufgefallen, kann aber bereits länger integriert sein. Man kann die Ende-zu-Ende Verschlüsselung theoretisch über die Detail-Ansicht des anderen Nutzers im Chat aktivieren. Allerdings ist die breite Verfügbarkeit noch nicht gegeben. Ebenso kann man direkt einen verschlüsselten Chat starten, wie der Meta-Konzern auf der eigenen Webseite bekannt gibt. Allerdings sind auch hier viele meiner Freunde noch nicht verfügbar.
Aber was ist Ende-zu-Ende Verschlüsselung eigentlich? Bei dieser Methode wird die Nachricht direkt auf dem Gerät des Absenders verschlüsselt und erst auf dem Gerät des Empfängers wieder entschlüsselt. Dies stellt sicher, dass die Nachricht auf dem Weg dorthin nicht von Dritten abgefangen und gelesen werden kann. Lediglich Absender und Empfänger haben Zugriff auf den Inhalt der Nachricht. Dies ist besonders wichtig, wenn es um den Austausch sensibler Informationen geht, wie zum Beispiel Passwörter oder Bankdaten.
WhatsApp bietet diese Funktion bereits seit Jahren an und soll dadurch als sichere Messaging-App gelten. Instagram hingegen hat erst in letzter Zeit begonnen, sich verstärkt auf Privatsphäre und Sicherheit zu konzentrieren. Mit der Einführung der Verschlüsselung für Privatchats zieht Instagram nun nach und bietet seinen Nutzern eine ähnlich sichere Methode zum Austausch von Nachrichten wie WhatsApp.
Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass die Ende-zu-Ende Verschlüsselung nur für die Chats gilt. Öffentliche Kommentare und Beiträge sind davon nicht betroffen und können weiterhin von anderen Nutzern gelesen werden. Es ist also wichtig, weiterhin vorsichtig mit persönlichen Informationen umzugehen und diese nicht öffentlich zu teilen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Einführung der Ende-zu-Ende Verschlüsselung ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Privatsphäre und Sicherheit ist. Nutzer können nun sicher sein, dass ihre privaten Nachrichten nur von den Personen gelesen werden können, für die sie bestimmt sind.
Diese Form von E2E ist genauso sinnlos wie die bei Whatsapp.
Da nicht sichergestellt wird ob der E2E Schlüssel auch wirklich zur Person gehört und auch nur diese den Schlüssel hat.
Alle E2E Schlüssel die vom Server generiert und gespeichert werden, sind reine Pseudoverschlüsselung.
@Thodor und Helmut (unten)
Wie recht ihr doch habt! Selbst wenn die Schlüssel auf unseren Geräten wären, wer garantiert bei nicht quelloffenen Apps, das es keine Absaugfunktion für Schlüssel gibt?
Alle guten Apps wie Threema, Signal haben den Code offenliegen und reproduzierbare Builds um auch diese Gefahr sicher ausschließen zu können. Jetzt müssen wir das EU-Chatgesetz für Hintertüren noch überlegen, sonst gibt es bald nur noch Conversations auf F-Droid als letzt Bastion.
Lasst euch nicht verarschen!