32 GB RAM, eine große SSD, Windows 11 und ein Core i7 lesen sich zunächst nach einem ordentlich ausgestatteten Rechner. Wie wenig diese Angaben allein über einen Refurbished-PC aussagen, haben wir bereits im August ausführlicher betrachtet. Damals waren wir auf ältere Plattformen mit offiziell nicht unterstütztem Windows 11, Fragen zur Softwarelizenzierung und teilweise widersprüchliche Produktangaben gestoßen.

Nach offenen Fragen haben wir bei AfB nachgehakt
Ausgangspunkt war ein angebotenes Testgerät eines Refurbishers. Auf unsere technischen und lizenzrechtlichen Fragen erhielten wir keine inhaltlichen Antworten, das Testangebot wurde anschließend zurückgezogen. Das war für uns Grund genug, das Thema nicht mit diesem Anbieter zu beenden. Wenn mit professioneller Aufbereitung geworben wird, sollte sich schließlich auch klären lassen, was darunter in der Praxis zu verstehen ist. Wir haben deshalb bei AfB social & green IT nachgefragt. Das Unternehmen gehört zu den etablierten Refurbishern in Deutschland und verarbeitet gebrauchte IT-Hardware aus Unternehmen und anderen Organisationen. Geschäftsführer Daniel Büchle hat uns Einblick in die Kriterien gegeben, nach denen Geräte geprüft, aufbereitet, erneut vermarktet oder aussortiert werden.
Funktionierende Hardware reicht nicht automatisch aus
Am Anfang steht die Entscheidung, ob sich ein Gerät überhaupt noch für eine weitere Nutzung eignet. AfB bewertet dafür nach eigenen Angaben sowohl den optischen als auch den technischen Zustand. Geprüft werden die Funktionsfähigkeit zentraler Komponenten und der allgemeine Zustand. Gleichzeitig spielt eine Rolle, ob sich das Gerät noch sicher und mit zeitgemäßer Software betreiben lässt. Danach werden die Geräte eingestuft. Abhängig vom Ergebnis kommen eine Aufbereitung für den deutschen Markt, eine weitere Nutzung in anderen Ländern oder das Recycling infrage. Das Unternehmen beziffert die eigene Remarketingquote seit Jahren auf 71 Prozent.

Interessant ist dabei weniger die Quote als die Entscheidung dahinter. Ein Rechner kann technisch vollkommen funktionsfähig sein und trotzdem für den hiesigen Markt nicht mehr sinnvoll erscheinen. Genau an diesem Punkt werden Plattformalter und Softwareunterstützung relevant.
Zehn Jahre sind technisch nicht zwangsläufig das Ende
Eine starre Altersgrenze gibt es nach Angaben von Geschäftsführer Büchle nicht. Bis zu einem Gerätealter von etwa zehn Jahren sei eine erneute Vermarktung grundsätzlich noch möglich. Mit zunehmendem Alter werde sie allerdings unwahrscheinlicher. Das ist technisch nachvollziehbar. Viele ältere Business-PCs verfügen für typische Büroarbeiten, Browser oder Medienwiedergabe noch immer über ausreichend Leistung. Eine CPU verliert ihre Rechenleistung schließlich nicht dadurch, dass ihr Hersteller inzwischen sechs weitere Generationen vorgestellt hat. Das eigentliche Problem liegt häufig an anderer Stelle. Fehlen ein aktuelles unterstütztes Betriebssystem oder Sicherheitsupdates, kann ein technisch intakter Rechner trotzdem aus dem für ihn vorgesehenen Markt herausfallen. Genau hier hat Windows 11 die Situation für zahlreiche ältere Business-PCs verändert.
Fehlender Windows-11-Support verändert die Verwertung
Microsofts Hardwareanforderungen schließen zahlreiche ältere Plattformen von der offiziellen Windows-11-Unterstützung aus. Das Betriebssystem lässt sich mit entsprechenden Umgehungen auch auf vielen dieser Rechner installieren. Technische Machbarkeit und offizieller Support sind allerdings zwei verschiedene Dinge. Bei AfB führt fehlende Windows-11-Kompatibilität deshalb nicht automatisch zum Recycling. Entsprechende Geräte werden laut Daniel Büchle teilweise ohne Betriebssystem und nach erfolgter Datenlöschung sowie technischer Prüfung exportiert.
Dort können andere Refurbisher Windows 10 oder alternative Betriebssysteme installieren und die Rechner weitervermarkten. Das ist auch mit Blick auf unseren ursprünglichen Artikel relevant. Dort hatten wir gerade die Praxis thematisiert, ältere Plattformen mit Windows 11 anzubieten, obwohl die Hardware nicht mehr zu Microsofts offiziell unterstützten Systemen gehört. Die Alternative besteht also nicht zwangsläufig darin, solche Rechner zu entsorgen. Man kann ihre verbleibende technische Nutzbarkeit auch von der Frage trennen, ob sie noch als regulärer Windows-11-PC verkauft werden sollten.
Eine Windows-Aktivierung ist noch keine Erklärung der Lizenz
Ähnlich verhält es sich mit der Software. Dass Windows nach dem Einschalten als aktiviert angezeigt wird, beantwortet noch nicht, auf welcher Lizenzgrundlage es auf dem Rechner gelandet ist. AfB kann diese Frage für die eigenen Windows-Systeme vergleichsweise eindeutig beantworten. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben seit 2012 Microsoft Authorized Refurbisher und erwirbt für Geräte, die mit Windows verkauft werden, jeweils eine neue Lizenz direkt bei Microsoft. Damit lässt sich zumindest bei Windows nachvollziehen, woher das Nutzungsrecht stammt. Bei zusätzlicher Software bleibt unsere Anfrage dagegen ohne vergleichbar konkrete Antwort. Insbesondere zu Office Professional Plus lässt sich aus den Angaben von des Unternehmens nichts ableiten. Die im ersten Artikel behandelte Unterscheidung zwischen Product Key, technischer Aktivierung und tatsächlichem Nutzungsrecht bleibt deshalb unverändert relevant.
Was bei der Aufbereitung tatsächlich geprüft wird
Auch beim eigentlichen Refurbishment lohnt es sich, hinter die sichtbaren Spezifikationen zu schauen. Arbeitsspeicher und SSD gehören zu den Komponenten, die sich vergleichsweise einfach austauschen lassen. Sie sind gleichzeitig diejenigen, die sich in einem Angebot besonders gut vermarkten lassen. Bei einer technischen Aufbereitung muss es allerdings um mehr gehen. AfB nennt hier Arbeitsspeicher, Festplatten beziehungsweise SSDs, Akkus, Netzteile und Lüfter. Diese Komponenten werden nach Angaben des Unternehmens geprüft und bei Bedarf ersetzt.

Hinzu kommen die Reinigung des Geräts, die Installation der vorgesehenen Software und eine mehrstufige Qualitätssicherung mit dokumentierten Funktionstests. Gerade die weniger auffälligen Komponenten sind interessant. Ob ein Rechner mit 32 GB statt 16 GB RAM verkauft wird, sieht der Kunde sofort. Ob der Lüfter nach mehreren Jahren Dauerbetrieb auffällig ist oder ein Notebook-Akku bereits einen erheblichen Teil seiner ursprünglichen Kapazität verloren hat, ist aus dem Datenblatt dagegen kaum ersichtlich. Darin liegt ein wesentlicher Teil dessen, was professionelle Aufbereitung leisten kann.
Warum Refurbished mehr kosten darf als gebraucht
Damit lässt sich auch die Preisfrage aus unserem ersten Artikel genauer beantworten. Ein professioneller Refurbisher kann kaum mit dem Preis eines privaten Verkäufers konkurrieren, der einen ausgemusterten Rechner fotografiert und anschließend verschickt. Prüfung, Reinigung, Reparaturen, Ersatzteile, Datenlöschung, Softwarelizenzierung, Personal, Lagerhaltung und Support verursachen Kosten. Dazu kommen Gewährleistung und gegebenenfalls freiwillige Garantieleistungen. Ein Aufpreis ist deshalb grundsätzlich plausibel. Interessant wird allerdings, wofür er veranschlagt ist. Eine neue SSD, zusätzlicher Arbeitsspeicher und eine Windows-Installation sind etwas anderes als eine dokumentierte technische Prüfung mit Austausch auffälliger Komponenten. Genau deshalb ist der Begriff „refurbished“ für sich genommen wenig hilfreich. Er sagt zunächst nur, dass ein gebrauchtes Gerät in irgendeiner Form aufbereitet wurde. Wie tief diese Aufbereitung reicht, muss der Anbieter erklären.
Zertifikate können Orientierung geben, ersetzen aber keine Produktinformationen
AfB nennt als mögliche Orientierung unter anderem Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 27001 sowie den Status als Microsoft Authorized Refurbisher. Hinzu kommen nach Einschätzung des Unternehmens unabhängige Tests, Käuferbewertungen und eine transparente Darstellung der eigenen Prozesse. AfB verweist außerdem auf eine Bestnote von Stiftung Warentest bei einer Untersuchung von Online-Shops für aufbereitete Apple– und Windows-Notebooks. Solche Nachweise können bei der Beurteilung eines Anbieters helfen. Sie beantworten aber nicht automatisch die entscheidenden Fragen zum einzelnen Rechner. Für den Käufer bleibt relevant, welche CPU tatsächlich verbaut ist, wie alt die Plattform ist, welchen Zustand das Gerät hat, welche Komponenten geprüft oder ersetzt wurden und welches Betriebssystem auf welcher Grundlage installiert wurde. Auch Garantie und Gewährleistung gehören in den Vergleich. Vor allem sollte klar sein, was der Händler unter „refurbished“ überhaupt versteht.
Die interessanten Angaben stehen nicht immer im Datenblatt
Der Blick in die Praxis bestätigt damit einen wesentlichen Punkt unserer ursprünglichen Recherche. Große RAM- und SSD-Konfigurationen sind leicht vergleichbar. Die Qualität einer Aufbereitung ist es nicht. Ein professionell aufbereiteter Rechner darf älter sein. Er darf auch mehr kosten als ein augenscheinlich identisches Gerät auf dem gewöhnlichen Gebrauchtmarkt. Der Preisunterschied lässt sich aber erst beurteilen, wenn bekannt ist, welche Leistung dahintersteht. Die entscheidenden Fragen beginnen deshalb dort, wo das Datenblatt aufhört. Wurde die Hardware tatsächlich geprüft? Welche Verschleißteile wurden berücksichtigt? Ist die Plattform noch offiziell für das installierte Betriebssystem vorgesehen? Woher stammt die Lizenz? Und was passiert mit Geräten, die diese Anforderungen nicht mehr erfüllen? Dass ein etablierter Refurbisher auf solche Fragen konkrete Antworten geben kann, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Nach den Erfahrungen, die den ersten Artikel überhaupt ausgelöst haben, ist es das offenbar nicht immer.
Warum die Windows 11 Tauglichkeit so einen hohen Stellenwert bei Privat-PCs hat ist mir immer noch ein Rätsel. Mit Linux lässt sich zu Hause eigentlich alles machen was man so braucht.
Das ist ungefähr so universell wie die Aussage, dass sich ein E-Auto oder ein Bahnticket für jeden eignet. 😉 Linux kann für viele Nutzer eine sehr gute Alternative sein, aber eben nicht für jeden. Software, Peripherie, Spiele, berufliche Anforderungen oder schlicht der gewohnte Workflow können Windows voraussetzen. Bei einem Refurbished-PC, der ausdrücklich als Windows-PC verkauft wird, ist deshalb durchaus relevant, ob die Hardware das installierte Windows auch offiziell unterstützt.
👍
Zitaqt:
„Warum die Windows 11 Tauglichkeit so einen hohen Stellenwert bei Privat-PCs hat ist mir immer noch ein Rätsel.“
… weil es nicht wenige User gibt, die auf spezielle MS-Software (Programme) und andere Programme die es nur für Windows gibt angewiesen sind, und dazu gehört u.a. auch Adobe Photoshop. Und falls du jetzt mit Wine ankommst, nicht alle Programme laufen in Wine weil diese u.a. bestimmte .NET framework benötigen welches unter Wine nicht läuft.
Und das sagt dir jetzt ein langjähriger Linux-User 😉
tut es das? also ich habe 2 pcs. ein mit windows ein mit linux und ich kann einige games nich tmit kumpels zusammen zocken da die games einfach nicht von Linux supportet werden.
Bei AfB habe ich schon 3 Geräte gekauft, bin völlig zufrieden damit und tue etwas Gutes.
Ich habe mal bei AFB gearbeitet ….
Die Rechner, Monitore und Notebook sind teilweise sehr alt.
Die PCs werden entweder mit Windows 10 oder Windows 11 verkauft.
Zubehör: Tastatur, Maus, Drucker, Kabel sind alles Neuware !
Man kann Software hinzu kaufen bei AFB, auf den Rechnern ist diese aber nicht vorinstalliert !
Von den paar Mitarbeitern in einer „Filiale“ sind 2 die Ahnung haben ( meistens einer im Verkaufsraum, der andere in der Werkstatt ) der rest sind „Behinderte Menschen“, die für nen Hungerlohn dort arbeiten !
Wenn Teile ausgetauscht werden ( in Pcs ), dann ist es nicht immer Neuware, sondern kann auch schon mal ne gebrauchte SSD sein ….
Die Ware die AFB „aufbereitet“ ist z.B.: Leasingware von Firmen, die diese ausgetauscht haben, gegen neue Leasinggeräte ( meistens passiert dies nach 3 oder 5 Jahren. Also sind die PCs 3-5 Jahre alt, wenn nicht noch älter.
Motherboard werden kaum ausgetauscht, da für AFB zu teuer !
Die landen dann auf den internen Schrottplatz bei AFB …..
AFB = Mehr Schein als Sein !
Der Absatz mit den „Behinderten Menschen“ ist ja wohl völlig daneben. Es existiert keine „Hungerlohn-Bezahlung“ für Menschen mit Behinderung. Mindestlohn gilt für jeden Mitarbeitenden.
Wenn (nach deiner Aussage) in jedem AFB-Shop 2 Menschen mit Ahnung arbeiten und du nicht mehr, wissen wir wohl alle, warum.
gepostet mit der Deskmodder.de-App für Android
naja ganz unrecht hat er nicht was den Lohn angeht… wenn du „beinträchtigte“ Personen beschäftigst übernimmt ein Teil der Bezahlung Vater Staat! Du selbst zahlts also weniger als den Mindestlohn!
/edit/
Stellt sich halt dann die Frage warum man das macht?
a.) weil man nett ist und jedem ne Chance bietet oder
b.) weil man so kosten spart…
Gibt da draußen wohl beide Arten von Firmen… zu welcher Art da AFB gehört kann man von außen nicht beurteilen… Ex Mitarbeiter sind da auch nicht unbedingt neurtal.
Den Ausgleich erhält die Firma und nicht Du als Arbeitnehmer !
Du hast einen „normalen“ Arbeitsvertrag, wo ein Grundgehalt oder Std.-Lohn drin steht, das bekommst Du auch nur.
Die Firma kann aber Zuschüsse oder Fördermittel beantragen, dadurch das sie einen Menschen mit Behinderung ( ab einem GdB von 40 ) eingestellt hat.
Der Arbeitnehmer hat aber steuerliche Erleichterungen ( Pauschbetrag ) bei der jährlichen Einkommenssteuer Erklärung ( wie viel richtet sich nach dem GdB ).
Als Arbeitnehmer hat man Möglichkeiten einen Antrag auf Hilfsmittel für den Arbeitsplatz zu stellen.
Z.B.: damals bei AFB war es so, das die Arbeitszeit von 9:30 bis 18:30 Uhr waren, inkl. 60 min. Pause.
Es gab Std.-Lohn, aber auch die Möglichkeit Gehalt zu bekommen.
Zum Schluss:
Mitarbeiter und auch ehemalige Mitarbeiter, sowie Kunden haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht,
hier sind die Bewertungen 50/50 ….
Geräte gehen schnell kaputt, kaum Kundenservice, Kulanz gleich null, usw.
Arbeitsbedingungen schlecht, viel unbezahlte Überstunden, Verhältnis Vorgesetzter – Mitarbeiter schlecht, etc.
Das Instrument, dass Arbeitgeber bezuschusst werden, bzw. der Staat / Steuerzahler dafür einen „Ausgleich“, bzw.“ „Entschädigung“ bezahlt hat damit zu tun, dass viele Arbeitgeber sonnst keine behinderten Menschen einstellen würden, weil diese die Arbeit eventuell langsamer machen, der Arbeitsplatz angepasst werden muss, bestimmte Abläufe verlangsamt werden können oder erhöhter Erklärungsbedarf besteht, und so weiter.. Das ist halt eine andere Qualität als eine Regenbogenfahne an die Fassade und der Firmenhomepage zu platzieren und sich dann als tolerant und weltoffen zu bezeichnen – und auch das passiert nur aus Markteingründen und Profitgründen. Bestes Beispiel sind die USA, wo die Konzerne als Trump an die Macht kam schneller umgekippt sind als man DEI überhaupt sagen kann.
Musste einfach mal gesagt werden.
Edit: Und nur um Missverständnissen vorzubeugen. Ich habe GdB von 50 und meine Arbeitgeber werden bezuschusst. Dafür kam extra jemand. Ja, es besteht bei mir ein größerer Kommunikationsbedarf und ich brauche ein eigenes Büro für mich alleine, aber ich würde trotzdem behaupten, dass ich meine Arbeit effektiver mache als so mancher ohne Handicap, weil ich bei dem einen seit über 20 Jahren am Stück bin und in uns auswendig kenne und quasi für den Job lebe und bei anderen seit immerhin 13 Jahren.
Vielleicht sollte man sich vorher informieren, bevor man andere Leute beleidigt !
AFB arbeitet mit Behinderten Menschen zusammen !
Jedenfalls der Großteil der Beschäftigten in den Läden / Shops hat einen GdB ( von mindestens 40 ) !
FAKT !
AfB = Arbeit für Menschen mit Behinderung
Beschäftigungsquote:
Mindestens 50 Prozent der Mitarbeitenden haben eine Schwerbehinderung.
FAKT !
Ich habe einen GdB 100 und bekam damals um die 12 Euro Brutto.
Als ich vor knapp 10 Jahren in einem Shop gearbeitet habe, war das so.
FAKT !
Ich habe gewechselt, weil ich einen besseren Job bekommen habe !
Des Weiteren:
Die Beleidigung eines Menschen wegen seiner Behinderung kann als Verhetzende Beleidigung nach § 192a StGB oder als klassische Beleidigung nach § 185 StGB mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bestraft werden.
Damit haben Sie sich ein Danke im Namen aller mit geistigen oder körperlichen Einschränkungen verdient. … Und nein, ich gehöre nicht zu genannten Gruppen!
Ihnen alles Gute!
Ein Bekannter von mir arbeitet in einer der Behindertenwerkstätten bei uns und meinte, die bekommen 200€ + Grundsicherung. Es geht auch nicht ums Geldverdienen, sondern an der Teilhabe an einem Arbeitsleben (und nicht so schön ausgedrückt, den Familien jeden Tag etwas Erholungszeit zu verschaffen, jemanden 24/7 zu pflegen frisst einen auf, wenn man nicht aufpasst).
Du plenkst
Na ja die Lizenzen sind ja schnell zu testen, wenn ein MS Office nach dem dritten mal aktivieren per key telefonisch verlangt den sind es ein paar euro Version. ^^
Nein. Genau deshalb haben wir im ersten Artikel zwischen Product Key, Aktivierung und tatsächlichem Nutzungsrecht unterschieden. Ob Office online oder irgendwann telefonisch aktiviert werden muss, sagt erst einmal nichts darüber aus, ob eine Lizenz rechtmäßig erworben oder übertragen wurde. Eine erfolgreiche oder schwierige Aktivierung ist kein Lizenznachweis.
Ich habe mit AfB weniger gute Erfahrungen gemacht. Falsches sprich unterdimensioniertes NT und defektes DVD Laufwerk beim gelieferten Laptop sprich Dell Workstation. Sowas sollte bei einer existierenden Qualitätskontrolle eigentlich auffallen. Zumindest der Support reagierte immer innerhalb 24 Stunden….
Von den 10 Leuten, die sich mal pro Tag in einer AFB Filiale verirrten, waren mindestens 3 Leute, die was reklamiert haben.
Oder sonstige Problemlösungen zwecks Hardware die bei AFB gekauft wurde ….
Qualitätskontrolle ? Was erwartest du da ?
Wenn das Ding wieder zusammen gebaut wurde, wird er gestartet, eine Diagnose SW laufen gelassen und wenn alles Grün ist = Fertig – ab in den Verkaufsraum oder im Online – Shop gestellt.
Genau da liegt für mich der Unterschied: Refurbished sollte mehr sein als ein alter PC mit neuer SSD und viel RAM. Wenn sauber geprüft, aufbereitet und dokumentiert wird, hat das Ganze auch wirklich einen Mehrwert.
Wenn schon ein 2nd hand Geräte dann aber mit neuem Akku und SSD. Sonst wird es eben selbst getauscht
„Refurbished“ heißt per Definition nicht mehr oder weniger als „renoviert“, sprich: In den Original-Zustand – nutzbar – zurückversetzt/aufgearbeitet! Also in den Zustand, in dem sich die Geräte am Verkaufstag befanden!
Eine Modernisierung – ob nun hard- oder software-seitig – ist hierbei völlig irrelevant!
Und die angedachte Microsoft-Umwelt-Zerstörung, nur um den Kunden zwecks Gewinn-Maximierung neuere Geräte andrehen zu wollen, hat dabei keinerlei Bedeutung!
Oder verschrottet irgendwer komplett aufgearbeitete Auto-Oldtimer, nur weil es zwischenzeitlich neue Typen – mit allen (un)möglichen Assistenz-Systemen – gibt ??? Sicher nicht !!!
Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind die Signale der Gegenwart – und hin und wieder auch mal Hirnnutzung !!!
Sorry, das mußte (mal wieder) gesagt/geschrieben werden!
Kein Mensch würde über einen renovierten PC nachdenken, wenn aktuelle Technik nicht so exorbitant teuer wäre. Das ist doch die Crux! Top aktueller PC unter 1000 € oder richtiger Rennflitzer unter 2000 € – geht nicht.
2023 war das noch möglich. Habe mir mein gebraucht und neuen PC gerade noch zu zeiten zusammengebaut, als die Preise noch in ordnung waren. Habe mir meine Samsung 870 Evo mit 512GB für 39€ gekauft und in den Schrank geschmissen. Kostet aktuell 149€ GEBRAUCHT auf Amazon. Werkelt jetzt in meinem Toshiba Laptop. Wenn bei mir eine ausfällt, habe ich echte Probleme.
Wir haben (bei einem anderen Anbieter) auch refurbished gekauft. Von den knapp 40 Notebooks stellten sich 6 mit „Unregelmäßigkeiten“ heraus. Korrodierte USB- oder HDMI Schnittstellen oder mangelhafte Connectoren für die Dockingstation.
Eines dieser Geräte ging nach einer Weile nicht mehr einzuschalten und eines hatte nach einem halbem Jahr Kratzgeräusche beim Lüfter. Diese beiden Geräte wurden ohne Probleme im Rahmen der Gebrauchtgarantie ersetzt.
Die anderen 4 hatten die Fehler nur spontan und werden nun solange genutzt wie es geht.
Die Ersparnis gegenüber dem Neupreis betrug je Gerät ungefähr 700 Euro. Dafür trägt man eben das Risiko von ca. 10% Defekten, trotz Prüfungen.
Bei allen anderen Rechnern, die ich in meiner Karriere neu eingekauft und betreut habe, war die Fehlerquote bei unter 1% (geschätzt, ein paar HDD-Defekte, ein defektes PC-Netzteil sowie eine defekte Lautsprecherleiste- alles Fujitsu).
Habe vor ca. einem Jahr zwei DELL-Notebooks mit Win11 bei AFB gekauft. Beide Geräte sahen, als sie ankamen, aus wie neu und arbeiten auch bis heute so. Die Geräte waren 4 Jahre alt und hatten neu mal fast das 6fache gekostet. Also ich kann wirklich nicht meckern.
Ein mal refurbished, und defekt. Das erste und letzte Mal refurbished Sachen gekauft. Refurbished USB Switch bestellt. Nach einiger Zeit bemerkte ich einen Wackelkontakt in der Datenverbindung. Wenn man das Kabel in Ruhe lässt läuft es.
Die eigentliche Frage ist doch, warum wird in Deutschland auf einen Windows 11 fähigen PC beharrt und die älteren, vermeindlich schlechteren PC’s, sind mit Windows 10 für das Ausland gut genug?
Warum ist in Deutschland der Sicherheitswahn so hoch und im Ausland anscheinend nicht?
100% Sicherheit gibt es nicht. Wird das nur im Ausland kapiert oder fällt man in Deutschland nur leichter auf die großmundigen Werbeversprechen herein?
Das dürfte nicht mit Beharren zu tun haben. Windows 11 ist das aktuelle Betriebssystem. Und wenn man was verkaufen/kaufen will, dann für das / mit dem aktuellen.
‚aktuell‘ oder neu ist ja nicht automatisch besser.
Ich ’nutze‘ nicht das Betriebssystem, sondern Programme. Solange die von mir genutzten Programme unter Windows 10 genauso gut (oder besser?) funktionieren, greift kein Argument, auf das ‚aktuelle‘ Windows 11 zu wechseln.
Ich habe es zwar (teilweise) aus Interesse doch getan, sehe aber bisher keinen echten Vorteil.
Von „besser“ oder „sonstiges“ war jetzt hier auch nicht die Rede. Das muss jeder für sich ausmachen.
Windows 11 ist aktuell. Das kann man nicht wegdiskutieren.
Mir ging es bei der Frage nicht um Windows 11 (klar ist das dass aktuellste Windows Betriebssystem). Die Frage war, warum ist Windows 10 für Exporte ins Ausland gut genug, aber für Deutschland nicht?
Ich möchte kurz auf den Teil eingehen, der AFB betrifft. Ich habe dort ein Praktikum in der österreichischen Niederlassung absolviert. Das Verhältnis zu den Vorgesetzten war gut, es gab mehr als zwei kompetente Mitarbeiter, darunter auch mich. Die Computer, die ich zurückgesetzt und teilweise auch neu installiert habe, waren im Großen und Ganzen recht zuverlässig, manche sogar erstklassig. Diejenigen, die die Kriterien nicht erfüllten, wurden natürlich aussortiert. Insgesamt habe ich gute Erfahrungen während des Praktikums gemacht und bedauere, dass ich dort keine Festanstellung bekommen habe. Ich bin nicht behindert, vielleicht liegt es daran. Aber wie gesagt, an der ganzen Sache war nichts auszusetzen. Ich habe zwar einige Beschwerden über Produkte mit Problemen an Anschlüssen oder Ähnlichem gelesen. Es ist schlichtweg unmöglich, in kurzer Zeit jedes einzelne Bauteil zu testen, um sicherzustellen, dass alles einwandfrei funktioniert. Ich nehme an, das würde den Personalbedarf erhöhen und somit den Verkaufspreis der generalüberholten Geräte senken. Und falls doch einmal ein Fehler unterlaufen sollte, so konnte zumindest in Österreich die betroffene Person jederzeit in den Laden kommen und eine Lösung erhalten.