Das Deutschlandticket wird zum Jahreswechsel erneut teurer. Ab dem 1. Januar 2027 kostet das bundesweit gültige Abo 66,80 Euro im Monat. Der zuständige Koordinierungsrat hat den neuen Preis am Mittwoch beschlossen. Aktuell werden 63 Euro fällig. Für Abonnenten steigt der Preis damit um 3,80 Euro im Monat. Die Erhöhung fällt etwas geringer aus als zuletzt: Zum Jahresbeginn war das Deutschlandticket noch von 58 auf 63 Euro gestiegen.

Von 49 Euro auf inzwischen 66,80 Euro
Gestartet war das Deutschlandticket im Mai 2023 für monatlich 49 Euro. Anfang 2025 folgte die erste Erhöhung auf 58 Euro, seit Januar dieses Jahres kostet das Ticket 63 Euro. Mit den nun beschlossenen 66,80 Euro liegt der Preis inzwischen 17,80 Euro über dem ursprünglichen Niveau.
Das entspricht einem Anstieg von gut 36 Prozent seit der Einführung. Die nächste Erhöhung kommt allerdings nicht mehr auf dem gleichen Weg zustande wie bisher.
Ab 2027 greift erstmals der neue Kostenindex
Für 2027 wird der Preis erstmals anhand eines Kostenindexes fortgeschrieben. Auf dieses Verfahren hatten sich die Verkehrsminister bereits im März verständigt. In die Berechnung fließen unter anderem die Entwicklung der Personal-, Energie- und allgemeinen Betriebskosten ein. Dass es 2027 wieder nach oben gehen würde, war deshalb schon länger absehbar. Berechnungen hatten zuletzt einen Anstieg um rund sechs Prozent erwarten lassen. Mit den jetzt beschlossenen 66,80 Euro liegt der neue Preis ziemlich genau in diesem Bereich.
Hintergrund ist auch die Finanzierung des Deutschlandtickets. Bund und Länder stellen weiterhin jeweils 1,5 Milliarden Euro pro Jahr zur Verfügung. Zusammen fließen damit jährlich drei Milliarden Euro in das Modell. Die Finanzierung ist bis 2030 vorgesehen. Steigende Kosten sollen künftig nicht jedes Jahr über neue politische Verhandlungen aufgefangen werden, sondern über den Preisindex in die Berechnung des Ticketpreises einfließen.
Deutschlandticket bleibt bundesweit gültig
Am eigentlichen Angebot ändert sich mit dem neuen Preis nichts. Das Deutschlandticket gilt weiterhin bundesweit im öffentlichen Personennahverkehr sowie in Regionalzügen der zweiten Klasse. ICE, IC und EC gehören grundsätzlich nicht dazu, sofern eine Verbindung nicht ausdrücklich für das Deutschlandticket freigegeben ist. Inzwischen nutzen rund 14,5 Millionen Menschen das 2023 eingeführte Abo. Für sie werden ab Januar 2027 monatlich 66,80 Euro fällig.
Hm, dachte ein gäbe ein 17 cent (ca.) Deutschlandticket-Rabatt
Das D-Ticket ist eine Subvention für Pendler. Für Gelegneheitsfahrer bringt es absolut nichts und bewegt niemanden auf ÖPNV umzusteigen. Das 9 Euro Ticket habe ich für Gelegenheitsfahrten genutzt, danach nahm ich wieder das Auto.
Falsch.
Selbst wenn du nur wenige kurze Strecken (alles bis 50 km) mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährst, ist das D-Ticket ein Segen.
Dazu kannst du einfach einsteigen und überall hinfahren.
Frech finde ich dagegen, dass ich für die Mitnahme eines Fahrrads nochmal 10 € extra zahlen muss.
Zum Glück zahlt mein Arbeitgeber das Ticket jeden Monat, weil fast 70 € im Monat trotzdem heftig sind.
Das zahlte ich vor paar Jahren für Sprit im ganzen Monat.
Die Extrakosten für’s Rad sind aber vom jeweiligen Unternehmen abhängig. Hier in Freiburg kann ich ab Morgen probeweise ein Rad mit in die Straßenbahn nehmen (falls Platz ist).
Und wenn die Bahn voll wird steigst du auch sicher brav mit seinem Rad wieder aus… wers glaubt.
Fahrradfahrer sind in Freiburg eh eine Plage. Können sich alles erlauben und selbst die Polizei guckt zu, wenn sie über rot oder vor Leuten einfach über den Zebrastreifen knallen ohne den Vorrang zu gewähren. Ohne Nummernschild, fährts sich halt sehr ungeniert.
Naja, Links-grüne Öko-Stadt halt, die mehr und mehr nachverdichtet, immer mehr zubetoniert, Grünflächen, Springbrunnen und Wasserspiele zurückbaut und sich dann wundert, dass es in der Stadt so knalle heiß wird.
Und ohne Klarnamen redet’s sich halt ganz ungeniert.
Wow.
Bin im Kern eher konservativ eingestellt, aber Freiburg als einerseits als links-grün versifft zu bezeichnen, und andererseits deren umweltschädlichen Maßnahmen zu kritisieren, zeugt von einem sehr gespaltenen Verhältnis zu Kritik.
Freiburg gilt eher als progressive und liberale Stadt.
Bei weitem nicht unangenehm, so wie es Bremen oder besonders Hamburg mit St. Pauli sind, aber wegen vermehrt Fahrradverkehr sofort Ökostadt brüllen… Nein!
Fahre wie gesagt selbst gern Rad.
Hat was von Freiheit.
Und ich ärgere mich maßlos über Idioten die bei Rot kurz über den Fußweg ballern, die sich an der Ampel vor drängeln und dabei in Kauf nehmen übersehen zu werden und die suizidalen radlerz ohne Helm und Licht. Am besten mit schwarzem Klamotten bei Dunkelheit.
Denen würde ich gern von hinten in den Rücken…ach lassen wir dass. Gedanken sind zum Glück keine Taten, aber harte Konsequenzen sind da nötig. Gibt es aber im Gesetz nicht.
Deswegen artet mein Ärger manchmal in Wut und übertriebene Wünsche aus.
Ach ja, ohne Klarnamen schreibt es sich leichter +1
Man könnte schon was ändern, wenn man den wollte.
Beispielsweise könnte der Gesetzgeber beschließen, dass wer ohne Licht, bzw. Lichtanlage bei Dunkelheit fährt vorsätzlich handelt und die Solidargemeinschaft deswegen nicht für etwaige Kosten die daraus resultieren aufkommt. Auch Versicherungen könnten entsprechende Klauseln des Vorsatz und grober Fahrlässigkeit aktualisieren oder konsequent anwenden. Das wäre schonmal der erste Schrift.
Gleiches gilt, wenn man rote Ampeln offensichtlich mutwillig ignoriert, beispielsweise weil man andere wartende Radfahrer umfährt oder von mehreren Zeugen bestätigt wird, dass schon vorher einige rote Ampeln ignoriert wurden.
Wäre nicht nur ein schöner Einspareffekt im Sozialsystem, sondern hätte auch Signalwirkung.
Könnte man wie gesagt – will man aber nicht.
ich finde es nur fair wenn für den Drahtesel extra ein TAGESTICKET gelöst werden muss. Wir in TH/S/S-A quälen uns schon seit Einführung des Hopper-Tickets rum. Meine Kollegen (Arbeitspendler) haben ein Rad im Heimatort und eins im Arbeitsort – das passt. Unsere Fahrrad-Touristen jedoch mit E-Bike und Packtaschen belegen den Zug dass kaum noch ein normaler Reisender mit ‚Tagesrucksack‘ mitkommt. Auf der Achse EF-WE-J fahren wir jeden Tag Verspätungen ein weil der Ein-und Ausstieg der kostenlosen ‚Fahrrad-Touristen‘ jede Meng Zeit verplempert.
Also: wer Fahrrad fährt soll Fahrrad fahren oder im Zug dafür bezahlen.
Ich fahre von Chemnitz nach Plauen, Gera und Jena.
Kenne die Situation.
Hast definitiv Recht, bezog es nur auf mich als rücksichtsvollen Mitmenschen.
Fahre ein schlankes Gravelbike und habe nur einen ganz kleinen 15 Liter Rucksack.
Leute mit fetten E-Bike samt Gepäck sollten….
Ach nee, da kommt ja das Gleichbehandlungsgesetz um die Ecke. 😄😆
Also ja, gutes Argument.
Als ob ein E-Bike so viel mehr Platz verbrauchen würde als ein Gravel Rad. Das fette Unterrohr oder dicke Reifen machen Null Unterschied! Allein schon dein komischer Lenker nimmt mehr Platz weg.
Ein 15 Liter Rucksack ist auch nicht klein, schon gar nicht ganz klein! Ich hab u.a. einen 4 Liter Rucksack und eine Tasche für um den Bauch, DAS ist ganz klein.
Soll das jetzt eigentlich heißen, dass du ein Gravel Radl hast, weil du ein rücksichtsvoller Mitmensch bist?
Schauspieler
Und Fahrrad ist Fahrrad, wenn der eine zahlen soll, sollen gefälligst auch alle anderen zahlen!!! Tante Inge mit ihrem City Cruiser mit Körbchen vorne und hinten nimmt sicher den meisten Platz ein, aber das ist wieder kein Problem, weil ist ja Inge und 78 Jahre alt.
Mooooooment.
Mein Unterrohrlenker kann perfekt eingehakt werden und benötigt dadurch weitaus weniger Platz. Ist doch deutlich schmaler als die extrem breiten Lenker von z.b Mountainbikes.
Was soll die Bezeichnung Schauspieler?
Provokation?
Wie du auf die Verbindung von rücksichtsvoll und Gravelbike kommst, weißt auch nur du.
Gravel ist der ungeliebte Kompromiss von schnell auf der Straße vorankommen und auch mal Offroad fahren können.
Rücksichtsvoll bin ich ständig und überall, dies gehört sich in einer pluralistischen Gesellschaft so.
Da treffen verschiedenste Charaktere und Menschengruppen aufeinander welche unterschiedliche Einstellungen und Ansichten haben und deswegen ist gegenseitige Rücksichtnahme der Grundpfeiler für ein gemeinsames Miteinander.
Ja, das jobticket das spreche ich nicht an bei der Vorstellung in Firma weil den kommt der nächste wo kein D ticket braucht und so billiger ist für Firna. 😉
RMV Monatsticket für meine Strecke => 296,00 €
Tageskarte => 13,50 €
Und jetzt darfst Du Dir ausrechnen, ob sie das Deutschlandticket eventuell nicht dennoch lohnt.
Warte, ich helfe! Sobald ich nur fünfmal im Monat die Strecke mit dem ÖPNV fahren muss,
zahle ich in der Summe für die Tageskarten mehr.
Und nicht mit eingerechnet sind dann noch so einige Kurzfahrten.
Preise einer Monatskarte in Hamburg bevor das Deutschlandticket eingeführt wurde:
• Monatskarte (Bereich AB) im Einzelkauf: 118,20 Euro pro Monat
• Monatskarte (Bereich AB) im Abonnement (Abo): 96,90 Euro pro Monat
Da sind die 66,80€ für das Deutschlandticket immer noch ein riesen Schnäppchen gegen.
Schätze ohne Deutschlandticket würde man heute in Hamburg bestimmt ~150€ Einzelkauf/~130€ Abo für eine Monatskarte bezahlen müssen.
Das Folgende soll nicht als Kritik verstanden werden, es ist nur eine Auffälligkeit. Ich lese im Beitrag insgesamt sechs Mal „66,80 Euro“. Das erinnert mich doch sehr an Antworten von Chat GPT und Konsorten. Längst Bekanntes wird gebetsmühlenartig dauernd wiederholt.
SCNR 😉
Was meinst du, woher ChatGPT und Konsorten das haben. Die wurden mit Beiträgen wie diesen gefüttert.
Ebenfalls scnr
🤣
Micha, vielleicht solltest Du tatsächlich mal häufiger klassische Nachrichtenbeiträge lesen, bevor Du normalen Nachrichtenstil zum KI-Merkmal erklärst.
Ich schreibe so, weil Journalismus meine Branche und das mein tägliches Handwerk ist. Die zentrale Information einer Nachricht gehört in Überschrift, Lead und – wo inhaltlich erforderlich – erneut in den Fließtext. Das ist weder neu noch eine Erfindung von ChatGPT.
Eher andersherum wird ein Schuh daraus: Sprachmodelle haben solche Strukturen nicht erfunden, sondern bilden etablierte Schreib- und Nachrichtenmuster nach.
Wenn die wiederholte Nennung des zentralen Nachrichtenwerts inzwischen schon als KI-Indiz herhalten muss, ist vielleicht nicht der Text das Problem, sondern das Erkennungskriterium.
SCNR.
Was zur Hölle ist SCNR ????
die KI sagt:
**SCNR** = **“Sorry, could not resist.”**
Auf Deutsch etwa: **„Sorry, ich konnte nicht widerstehen.“** 😄
Die Abofalle „Deutschlandticket“ habe ich einmal gemacht – und dabei wird es auch bleiben.
Kauft man das Ticket beispielsweise am 20-sten des Monats zahlt man den vollen Preis und es gilt nur bis zum Ende des laufenden Monats und außerdem muss man bis zum 10-ten des Montags gekündigt haben, weil man sonnst noch einen Monat zahlen darf. Super Konzept. Wer es also am 11-ten des Monats kauft muss den nächsten Monat auch mitnehmen, weil der 10-te ja schon rum ist.
Einmal gemacht, weil ich im Urlaub einige einige Messen und Freundschaftsbesuche gemacht habe – nie mehr. Dann lieber wieder Motorrad. Da muss man sich auch nicht mit Verspätungen und teilweise nicht sehr sozialen Menschen in den Zügen und besonders ÖPNV-Bahnen rumärgern.
Ja, haben wir hier auch für einen Schüler, der für wenige Wochen das Ticket brauchte.
Am 13.09. geholt und er zahlt jetzt 126 € für 2 Wochen Bahn und Bus fahren.
Das Krasse ist, es ist immer noch deutlich günstiger als die Tickets einzeln oder als Vierfahrtenkarte kaufen.
Da er beim Wechsel von Schule zu Berufsschule leider das Schülerticket bei beantragen muss, entsteht so ein Dilemma.
Ich könnte jetzt sagen, Motorradfahrer seien im Schwarzwald eine Plage. Aber lassen wir das…
?
Der Junge macht gerade den Schein des Führers. Darf aber demnach noch nicht fahren.
Moped auch nicht.
Und ja, die Eltern haben hier ordentliche Erziehung an den Tag gelegt, dass der Kerl nicht schwarz(Wald) fährt.
Anders kann ich mir deine kryptische Nachricht nicht erklären.
Replik auf Memfis‘ Aussage: „Fahrradfahrer sind in Freiburg eh eine Plage.“ 😉
Ahhh. Dann entschuldige bitte.
Missverstand es als Angriff darauf, dass der Junge statt Geld für das Ticket auszugeben lieber mit der Simson schwarz fahren soll. 😄
Ich stimme dir zu, dass es nicht wenige Motorrad, Roller und Mofafahrer gibt, denen man nicht nur den Schein, sondern direkt das ganz Bike wegnehmen sollte. Weil ich nicht so rase und mit dem Knie über den Asphalt schramme hat man manchmal schon Typen hinter sich, die von Abstand und anständigem Überholen noch nie war gehört haben oder offensichtlich am Auspuffsystem manipuliert haben. Von daher habe ich mit entsprechenden Kontrollen auch überhaupt kein Problem.
Ich fände es auch sehr sinnvoll, dass man endlich realistisch! einzuhaltende Grenzwerte und eine Soundakustik vorschreibt, die nicht unnötig laut oder aufdringlich sind. Diese kreischenden Rennbikes oder scheiß Mofas in der Stadt kann ich auch nicht ab. Früher gab es auch schon leise und trotzdem leistungsstarke Motorräder. Das schließt sich nicht aus.
Mit Grenzwerten meine ich aber keinen so Müll wie in Österreich, wo man 90 Dezibel Standgas festgelegt hat. Der Wert sagt nämlich genau gar nichts aus, sondern ich spreche von einem tatsächlichen Fahrgeräusch.
Wir brauchen eben die 15-Minuten Zone:
Man erledigt alles zu Fuss in 15 Minuten.
Warum sollte man mit einem Bus oder mit einem Auto in der Gegend herum fahren?